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Faszientherapie in Zürich

Die Bedeutung der Faszien wird in der Wissenschaft neu erkannt. Sie gelten nicht länger als reines „Verpackungsmaterial“ für die Knochen, Muskeln und inneren Organe.

Vielmehr stellen sie ein lebenswichtiges „Spannungsnetz“ dar, welches dem Körper seine Form gibt und dafür sorgt, dass alles an Ort und Stelle bleibt. Über die Faszien sind alle Teile des Körpers miteinander verbunden. Die Faszientherapie hilft dabei, aufrecht und gesund durchs Leben zu gehen.

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PREISE FASZIENTHERAPIE ZÜRICH

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45 min. 115 CHF
60 min. 140 CHF
75 min. 165 CHF
90 min. 195 CHF
120 min. 250 CHF

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Was sind Faszien und welche Aufgaben erfüllen sie?

Die Faszien bilden ein faseriges Gewebenetz, das die zahlreichen Strukturen im menschlichen Körper umgibt, verbindet und schützt. Sie lassen sich an den Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen sowie inneren Organen finden. Grundsätzlich bestehen die Faszien aus Kollagenfasern, Bindegewebszellen und einer großen Menge Wasser.

Wenn sie gesund sind, weisen die Faszien eine Wellenform auf und sind scherengitterartig angeordnet. Dadurch verfügen sie über eine große Reißfestigkeit, Dehnungsfähigkeit und Elastizität. Aufgrund zunehmenden Alters, Bewegungsmangels und einseitigen Belastungen, neigen die Faszien zu Verklebungen, die Bewegungseinschränkungen zur Folge haben.

Die primäre Aufgabe der Faszien ist es, die einzelnen Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammenzuhalten. Sie sorgen für ein reibungsloses aneinander Vorbeigleiten der verschiedenen Gewebsschichten und bilden eine Schutzbarriere gegen Fremdkörper. Dadurch erweist sich ihr Wert für das Immunsystem. Zudem sind die Faszien als Halteapparat für das Lymphsystem sowie den Blutkreislauf von Bedeutung.

Was ist eine Faszienbehandlung?

Wann wird eine Faszienbehandlung angewendet?

  • Allen chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Postoperativen Schmerzen wegen Narbengewebe das verklebt
  • Schmerzen die durch Fehlhaltungen ausgelöst werden
  • Schmerzen durch intensives sportliches Training

Sie kommt vornehmlich im Sport-, oder Therapiebereich zum Einsatz und dient dazu, verschiedene Beschwerden der Muskeln und Gelenke zu lösen. Sie behandelt ebenfalls Funktionsstörungen der Organe und kann präventiv zur allgemeinen Lockerung der Muskulatur verwendet werden.

Die Behandlung der Faszien erweist sich als wirksam bei akuten, chronischen oder auch psychosomatischen Schmerzen sowie bei Verspannungen aufgrund von Fehlbelastungen, die hauptsächlich durch langes Sitzen und monotone Bewegungsabläufe entstehen. Darüber hinaus zeigt sie ihre wohltuende, rehabilitierende Wirkung bei einer schmerzbedingten Schonhaltung.

Worin liegt der Unterschied zu anderen Massagen?

Die Faszienmassage zielt, wie der Name schon sagt auf die Faszien ab, es geht vor allem darum Verklebungen zu beseitigen. Bei der Klassischen Massage, wie auch bei vielen anderen Massageformen liegt der Fokus auf den Muskeln und ihren Anteilen. Diese relativ junge Methode erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Anerkennung.

Die Behandlung der Faszien zeichnet sich vor allem durch ihr lokale Anwendungen aus, indem sie krankhafte Veränderungen des Bindegewebes wieder neu ausrichtet und die Produktion von Flüssigkeit ankurbelt, wodurch Verklebungen sich lösen. Dabei werden langsame tiefe Striche mit den Fingern, Handfläche, Ellenbogen oder Hilfsmitteln ausgeführt. Im Endeffekt wird das Gewebe wieder geschmeidig und die Gleitfähigkeit der verschiedenen Gewebsschichten wieder hergestellt oder verbessert.

Welche Methoden von Faszienbehandlung gibt es?

  • Rolfing: Diese Behandlungsmethode wurde in den 1950er Jahren von Dr. Ida Rolf entwickelt. Sie vereint kräftige und tiefe Bearbeitung des betroffenen Bindegewebes mit achtsamer Berührung. In der Folge werden die Faszien mobilisiert und vitalisiert, was zur Auflösung von Verklebungen, Gelenkstabilisierung und Verbesserung der Bewegungsmuster führt.
  • Myofascial Release: Diese Behandlungsmethode geht auf den Physiotherapeuten John F. Barnes zurück, der sie in den 1960er Jahren als osteopathische Therapie bezeichnete. Im Vordergrund stehen die lokalen Veränderungen des Bindegewebes, die durch direkte Stimulation erzielt werden. Die manuelle Dehnung des Gewebes oder auch Druckmassagen tief im Gewebe kommen zum Einsatz.
  • Fasziendistorsionsmodell: Dieses anatomische Modell wurde in den 1990er Jahren vom Notfallmediziner und Osteopathen Stephen Typaldos vorgestellt. Es nennt sechs spezifische Störungen (Distorsionen) der Faszien, die individuell behandelt werden können.
    Dabei stützt sich das Modell auf drei Säulen: Anamnese, körperliche Untersuchung sowie Körpersprache diagnostizieren.
    Es verbindet dann Osteopathie und Orthopädie miteinander.

Wie läuft Faszienmassage ab?

Am Anfang der Behandlung steht ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. Es zielt darauf ab, alle Symptome zu klären und die Spannungsverhältnisse im Körper zu diagnostizieren. Nach dem Gespräch werden die spezifische Körperhaltung und Bewegungsmuster in der Stehposition sowie im Gehen untersucht.

Die Massage der Faszien erfolgt auf der Behandlungsliege in der Rücken-, Bauch- oder Seitenlage. Je nach der Komplexität und Art der Beschwerde kann die Behandlung auch im Sitzen oder Stehen durchgeführt werden. Während der Therapiezeit tragen Patienten in am besten nur Unterwäsche, damit der Körper und seine Reaktionen gut beobachtet werden können. Jede Behandlung endet mit einem Abschlussgespräch, in welchem die Wahrnehmungen und Eindrücke von Patient und Masseur nochmal zusammengefasst werden.

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